Morningstar Equity Note

Aktuelle Einschätzungen unserer Aktienanalysten zu Raytheon/United Technologies, Fiat Chrysler/Renault, Apple, Roche und Salesforce.com.

In einem überraschenden Schritt haben die beiden Rüstungskonzerne United Technologies (UTC) und Raytheon Pläne für einen den Zusammenschluss angekündigt. Werden diese umgesetzt, würde der neue Konzern nach Pro-forma-Umsatz (2019) zum zweitgrößten Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungsunternehmen der Welt avancieren. Aktuell halten beide Konzerne jeweils ein Morningstar Wide Moat Rating. Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Halbjahr 2020 erwartet. Bis dahin werden die Segmente Otis (Aufzüge und Fahrtreppen) und Carrier (Klima, Kälte, Feuer und Sicherheit) von United Technologies abgespalten. Es ist ein Aktiensplit von 57/43 zugunsten der UTC-Aktionäre geplant. Die Fusion die größte industrielle M&A-Transaktion des Jahres, nach der die Raytheon-Aktionäre für jede Raytheon-Aktie 2,3348 Aktien der neuen Gesellschaft erhalten werden. Das fusionierte Unternehmen wird den Namen Raytheon Technologies tragen. UTC CEO Greg Hayes bleibt CEO der neuen Einheit, während Raytheon CEO Tom Kennedy für zwei Jahre als Executive Chairman fungiert. Wir lassen unsere Fair-Value-Schätzungen von 149 US-Dollar für UTC und 213 Dollar für Raytheon intakt, bis wir die Details der Transaktion besser beurteilen können. Da es sich um eine Fusion unter Gleichen ohne zugeordnete Übernahmprämie handelt und beide Unternehmen mit ähnlichen Abschlägen auf unseren Fair Value Schätzungen handeln, glauben wir nicht, dass der Zusammenschluss auf Kosten der Aktionäre eines der beiden Player erfolgt. Joshua Aguilar

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Fiat Chrysler hat in der vergangenen Woche seinen Fusionsvorschlag für Renault zurückgezogen. Der Mitteilung war eine Sitzung des Vorstands von Renault vorausgegangen. In der letzten Pressemitteilung hatte der Renault Verwaltungsrat angekündigt, dass er "aufgrund des Antrags der Vertreter des französischen Staates, die Abstimmung auf eine spätere Sitzung zu verschieben, nicht in der Lage sei, eine Entscheidung zu treffen". Kurz darauf folgte die Erklärung von Fiat Chrysler, in der es hieß, man zwar der Meinung sei, dass der Vorschlag so strukturiert sei, dass er "allen Parteien erhebliche Vorteile" bringen werden, die politischen Bedingungen in Frankreich allerdings "nicht gegeben" seien, um "eine solche Kombination" zu Erfolg zu führen. Fiat Chrysler erklärte weiter, dass es "seine Verpflichtungen durch die Umsetzung seiner unabhängigen Strategie erfüllen wird". Unsere Fair Value Schätzungen für die mit jeweils mit 5 Sternen bewerteten Aktien von Fiat Chrysler und Renault liegen unverändert bei 28 EUR bzw. 90 EUR. In Medienberichten heißt es, dass der französische Staat, der zwei Sitze im Vorstand von Renault hat und eine Beteiligung von 15% an dem Unternehmen hält, eine größere Kontrolle über das Management und die französischen Vermögenswerte des fusionierten Unternehmens anstrebe, darunter eine französische Zentrale, stärkere Arbeitsplatzgarantien und eine Sonderdividende für Renault. Unserer Meinung nach ist dies eine verpasste Chance. Beide Unternehmen halten ein No Moat-Rating. Richard Hilgert

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