Fonds-Investments: Dabei bleiben ist alles!

Eine Untersuchung zeigt, dass auch bei erfolgreichen Fonds das Zeitfenster für Outperformance sehr klein ist. Entsprechend verbietet sich für Langfristinvestoren aktives Trading-Verhalten.

Ali Masarwah 26.07.2019

Wer kennt nicht dieses Narrativ des aktiven Investors: „Die Luft an den Märkten ist dünn, ich nehme mal Gewinne mit und steige bei attraktiven Kursen wieder ein.“. Was wie eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme klingt, ist indes nichts weniger als Torheit, wenn es um Langfristinvestments geht. Derartig taktisches Hin- und Hergeschiebe vernichtet Performance! 

Sie ahnen vermutlich, warum wir von derartigem Trading abraten: Dass ein Markt lange nach oben läuft, heißt nicht, dass es nicht auch noch morgen, übermorgen und vielleicht sogar die nächsten zwei Wochen oder drei Monate freundlich weitergehen wird. Die Hausse seit 2009 liefert ein beredtes Zeugnis darüber ab, wie lange eine Marktphase andauern kann. Spiegelbildlich verhält es sich in einer Baisse. Niemand weiß, wann die Trendwende erreicht ist. Erfahrungen zeigen, dass die Kurserholung abrupt vonstattengeht, und bei der Wende die höchsten Gewinne anfallen. 

So weit, so bekannt. Doch weil meine Kollegen um unseren quantitativen Analysten Paul Kaplan es genau wissen wollten, haben sie sich den US-Aktienmarkt genauer angeschaut und nachgerechnet. Die negativen Trading-Folgen dürften so nur den wenigsten Investoren bekannt sein. Das Zeitfenster für Outperformance ist bei Aktien klein. Sehr klein. Mit Blick auf den US-Aktienmarkt machten zwischen Januar 1926 und Oktober 2018 fünf Prozent der Monate den Unterschied zwischen Cash- und Aktien-Performance. Genauer gesagt reichten US-Aktien 51 Monate von insgesamt 1.063 Monaten, um besser abzuschneiden als Cash.  

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Seiten von Morningstar verantwortlich.

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