Tesla macht den S&P 500 noch Tech-lastiger

Dass der E-Auto Pioneer in den US-Auswahlindex kommt, überrascht nicht und sollte nicht dramatisiert werden. Anleger sollten dennoch beachten, dass sich die Natur des S&P 500 in den vergangenen Jahren verändert hat.  

John Rekenthaler 20.11.2020

Nachrichten zu Tesla haben immer auch etwas Dramatisches. Die Nachricht, wonach der E-Auto-Hersteller in den Auswahlindex S&P 500 kommt, ließ die Tesla-Aktie zeitweilig um 13 Prozent nach oben klettern. Das war absurd, da es nur eine Frage der Zeit war, bis das Index-Komitee die Realitäten nachvollziehen würde, hatte der Autobauer längst die nötige Größe auf die Waage gebracht, um in die Riege der größten US-Konzerne zu stoßen. (Dieser Umstand zeigte, dass der S&P 500 kein rein nach Marktkapitalisierung gewichteter Index ist, sondern das oberste Index-Gremium ein Wörtchen mitreden kann – ein Strategic Beta Index ist das Barometer indes auch nicht.) 

Die Hinzufügung wird die Konzentration des S&P 500 erhöhen, was sehr viel aussagt, denn der Index ist derzeit so kopflastig wie zu keinem anderen Zeitpunkt in den vergangenen 25 Jahren. In der Regel machen die Top-10-Bestände des S&P 500 etwa 20% des Gesamtvermögens des Index aus. Diese Zahl ist in den letzten 18 Monaten stark gestiegen und erreichte im Juni 28%. Seitdem sind die Top-10-Bestände weiter angestiegen. Ceteris paribus werden die Top 10 nach der Aufnahme von Tesla 34% des Index ausmachen. 

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Über den Autor

John Rekenthaler  is vice president of research for Morningstar.

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