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Morningstar Investment Konferenz 2010

Inflation, Irland und Schwarze Schwäne

Werner Hedrich 29.11.2010

Es war ein Experiment: Ein amerikanischer Portfolio Theoretiker mit akademischen Hintergrund, ein britischer Chief Investment Officer für europäische Aktien und ein vom Markt so genannter Crash Prophet diskutieren unter Anleitung eines renommierten deutschen Journalisten über Irland, Hair Cuts und Ausfallwahrscheinlichkeiten.

Der aus Funk und Fernsehen bekannte Buchautor und von den Medien gehandelte Crash Prophet Roland Leuschel machte seinem Namen alle Ehre: Der Karren stecke tief im Dreck. Die Staatsverschuldung der meisten europäischen Staaten sei untragbar, die Notenbankpolitik sei unverantwortbar. Als Lösung des Dilemmas sieht Leuschel Inflation, was nicht gut für Sparer ist. Er persönlich hält keine Staatspapiere, sondern Immobilien. In einem statistisch, portfolio-theoretischen Vortrag zeigte unser Kollege Paul D. Kaplan, Ph.D., Quantitative Research Director Morningstar Europe, dass der Karren statistisch an den globalen Kapitalmärkten viel öfter im Dreck steckt, als wir es wahrhaben wollen. Ein Statistiker versteht darum auch die ganze Aufregung um Staatspleiten und volatile Märkte nicht. Die sogenannten Schwarzen Schwäne gäbe es öfter als gemeinhin angenommen. Die Herausforderung für die Portfoliotheorie liege darin, diese Einsichten in einer Markovitz 2.0 Portfoliotheorie oder langfristigen Anlageplanung zu berücksichtigen. Kaplan verteilt seine privaten Kapitalanlagen auf 60% Aktien und 40% Anleihen. Neil Dwane, CIO Europe, RCM/Allianz Global Investors, sieht die Welt zwar auch nicht in rosarot, aber dem Armageddon Leuschels folgte er dann doch nicht. Zur Erheiterung der Konferenzteilnehmer wandelte Dwane einen bekannten Ausspruch des englischen Fußballspielers Gary Lineker ab und münzte diesen mit Bezug auf Irland und die von britischen Banken gehaltenen irischen Forderungen um: 

Gary Lineker

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