Die Highlights der Indexwoche: ETF Times

Unsere Kolumne zu börsengehandelten Indexprodukten für die Woche 23. bis 27.4.2012.

Die Deutsche Börse hat ihr Indexsortiment diese Woche um den „DAX ex Financials-Index“ erweitert. Dieser leitet sich vom DAX 30 ab und schließt Banken und Finanzdienstleister aus. Derzeit repräsentiert der DAX 30 Index rund 80% der Marktkapitalisierung der börsennotierten Unternehmen in Deutschland. Der DAX ex Financials-Index besteht aus insgesamt 25 Unternehmen. Insgesamt ist dieser neue Index im Lichte der globalen Finanzkrise sicherlich ein interessantes Investment für Anleger. Andererseits könnte man Sicht der langfristig orientierten Anleger argumentieren, dass Finanztitel derzeit unterbewertet sind und dadurch eine höheres Renditepotenzial vorhanden sein könnte als in anderen Sektoren. Wie dem auch sei: Werden ETFs auf diesem Index aufgelegt, werden Investoren eine Möglichkeit mehr haben, ihr Portfolio besser den eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Die britische Finanzaufsichtsbehörde FSA hat diese Woche ein Factsheet für Anlageberater veröffentlicht, das ihnen helfen soll, die Risiken von ETFs besser einzuschätzen. Generell spricht die FSA wichtige Punkt in ihrem Dokument an, die meisten treffen jedoch für viele andere Anlageinstrumente genauso zu und sind daher nicht ETF-spezifisch. Außerdem fällt ein Thema unter den Teppich: die Transparenz der Indizes. Wie wir bereits in einem Artikel hervorgehoben haben, ist es für Anleger sehr wichtig, den Index zu verstehen, da hier am Ende des Tages das entschiedene Risiko einer Anlage liegt. Das Risiko-Rendite-Profil einer ETF-Anlage leitet sich an erster Stelle vom Index ab und nicht von der Struktur des ETFs. Dies soll natürlich nicht heißen, dass die Risiken im Produkt „ETF“ zu vernachlässigen sind. Sie sind jedoch nicht das Kriterium, das über allen anderen steht.

Wie diese Woche bekannt wurde, hat es die ETF-Branche in den USA geschafft, einen Interessenverband zu gründen. Die Einführung eines solchen Verbandes in Europa wurde letztes Jahr stark debattiert, die Gründung scheiterte aber an den unterschiedlichen Interessen der einzelnen Anbieter. In den USA gibt es faktisch ausschließlich Anbieter physisch replizierender ETFs, und das bietet eine gemeinsame Grundlage. In Europa schaut das Bild jedoch anders aus. Auf der einen Seite gibt es iShares als größten Anbieter physisch replizierender ETFs, der keinen eigenen ETF-Verband für nötig erachtet hat. Auf der anderen Seite stehen die Anbieter synthetischer ETFs, wie db X-trackers oder Lyxor. Aufgrund der verschiedenen Interessen dürfte es daher auf künftig schwierig werden, eine gemeinsame Basis zu finden.

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