China-ETFs: stehen A-Shares vor einem Nachfrageboom?

Demnächst könnten chinesische A-Shares in wichtige Indizes aufgenommen werden. Eine erhöhte Nachfrage nach diesen Aktien könnte folgen. Wir stellen einige China-ETFs vor, unter anderem auf reine A-Shares-Indizes.

Michael Haker 12.06.2015

Anfang dieser Woche hat der Indexanbieter MSCI angekündigt, dass die A-Shares chinesischer Unternehmen (sie waren bislang vor allem Anlegern des chinesischen Festlands vorbehalten, ausländische Investoren hatten bestimmte Auflagen zu erfüllen) in die globalen und chinesischen MSCI-Indizes aufgenommen werden könnten. Zuvor müssen mit der chinesischen Aufsichtsbehörde (CSRC) jedoch noch ausstehende Fragen hinsichtlich der Liberalisierung des chinesischen Aktienmarktes geklärt werden. (lesen Sie hier mehr)

Die Ankündigung von MSCI hat dennoch Erwartungen geweckt und es ist somit absehbar, dass dieses Aktiensegment auf absehbare Zeit in die globalen Finanzmärkte integriert wird. China macht in mehreren Emerging Markets oder Asien-Indizes zwischen 20% und 35% aus, in BRIC-Indizes hat China eine Gewichtung von gut 58%. Als Folge der Ankündigung von MSCI wären wohl substantielle Zuflüsse in die in Shanghai und Shenzhen gelisteten Aktien zu erwarten.

Anleger, die nun eine strategische Wette auf steigende Kurse bei chinesischen A-Shares eingehen, sollten jedoch – je nach Anlagehorizont – das Währungsrisiko berücksichtigen. Wir stellen im Folgenden einige China-Indizes vor, die von den nach Fondsvolumen größten ETFs abgebildet werden. Die Basiswährung dieser ETFs lautet entweder auf Euro oder US-Dollar. Die zugrundliegenden Aktien jedoch, in die die verschiedenen ETFs investieren, lauten auf den Chinesischen Renmimbi, der sich nicht völlig frei im Währungsmarkt bewegt. Je nach Anlagehorizont, den Anleger verfolgen, sollte daher der Währungseffekt nicht unberücksichtigt bleiben: Nach Meinung einiger Marktteilnehmer wird die US-Zentralbank FED noch vor der Europäischen Zentralbank die Leitzinsen anheben, was kurz bis mittelfristig zu einer weiteren Aufwertung des US-Dollar führen kann. Auf lange Sicht wird antizipiert, dass auch die EZB wieder ihre Zinsen anhebt. Sofern daraufhin der Euro gegenüber dem Greenback wieder aufwertet, verlieren Investments in US-Dollar für Anleger im Euro-Raum aufgrund des Währungseffektes an Wert.

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Über den Autor

Michael Haker  Michael Haker ist Research Editor bei Morningstar.

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